Details
ISBN/EAN: 978-3-7565-3537-8
Altersempfehlung: 18-99 J.
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2022
1. Auflage 2022
Erschienen am:
04.10.2022
04.10.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
188 S.
188 S.
Format (T/L/B):
1.1 x 20.5 x 13.5 cm
1.1 x 20.5 x 13.5 cm
Hersteller:
Neopubli GmbH
Sebastian Stude
produktsicherheit@epubli.com
Köpenicker Straße 154a
DE 10997 Berlin
https://www.epubli.com/wissen/produktsicherheit
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Ruhe im Garten Eden.
Dokumentation neuer Grabsteinfunde vom Mainzer Judensand
Beschreibung
Die Entdeckung alter jüdischer Grabsteine gehört in Mainz seit dem 19. Jh. zu den immer wiederkehrenden Besonderheiten der städtischen Archäologie. Fast kein Jahrzehnt vergeht, in dem nicht neue Hebräisch beschriftete Steine bei Bauarbeiten oder Grabungen in Mainz gefunden werden und damit die lange Geschichte der jüdischen Gemeinde samt ihrer Verfolgungen und Vertreibungen in Erinnerung rufen. Der vorliegende Band beschreibt die Auffindung einiger 2007 bei Bauarbeiten in der Nähe des Judensandes in Mainz entdeckter Grabsteine und Steinfragmente und mochte diese wichtigen Funde so einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein bringen. Damit wird eine lange angekündigte Publikation nachgeholt, die zwischenzeitlich durch die erfolgreichen Bemühungen der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz um die Erlangung des Titels UNESCO-Weltkulturerbe in den Hintergrund gerückt war. In einem weiteren Teil des Bandes werden neuere Grabsteinfunde aus dem Jahr 2017 dokumentiert und zu den bislang bekannten Funden in Beziehung gesetzt. Einige der hier präsentierten Forschungsergebnisse wurden in öffentlichen Vorträgen in Mainz (2007, 2015) sowie bei mehreren Führungen auf dem Judensand und im Rahmen einer Konferenz zur Vorbereitung des Antrags bei der UNESCO im Landesmuseum Mainz (2019) vorgestellt. Es handelt sich um die ältesten jüdischen Grabsteine, die in Mainz in situ gefunden und teilweise archäologisch dokumentiert wurden.
Über Andreas Lehnardt
1965 Geboren in Duisburg 198494 Studium der Judaistik und Theologie in Münster, München, Bonn, Köln, Jerusalem, Tübingen, Berlin 199093 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institutum Judaicum Delitzschianum, 199598 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte, Universität Tübingen, am DFGProjekt zur Erschließung der Jüdischen Schriften aus hellenistischrömischer Zeit, 1999 Promotion zum Dr. phil. im Fach Judaistik an der Freien Universität Berlin 2004 Wissenschaftlicher Angestellter am DFG-Projekt Übersetzung des Talmud Yerushalmi, 28.6.2004 Ernennung zum Universitätsprofessor