"Der Sohn des Friseurs" von Gerbrand Bakker
Simon heißt der schwule Friseur der im Mittelpunkt dieses Romans steht. Er lebt allein, hat gleich über seinem Laden seine Wohnung und hat nur an Tag zwei oder drei Kundschaft. Das reicht ihm, mehr will er gar nicht. So plätschert sein Leben so vor sich hin, bis ihn eines Tages seine Mutter anruft.
Ehrenamtlich geht sie Samstags mit geistig Behinderten in die Schwimmhalle. Leider ist ihre Hilfe ausgefallen und sie bittet nun ihren Sohn in die Schwimmhalle. Widerwillig kommt er und er lernt einen 18jährigen Behinderten kennen, in den er sich verliebt. Was weiß ein geistig Behinderter von der Liebe ?
Dies ist die eine Erzählebene, aber dieser Roman ist vielschichtig. Vor Jahrzehnten ist Simons Vater bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt. Plötzlich begibt sich Simon auf Internetrecherche . . .
Ein stilles, von tiefen Emotionen geprägte Buch was mich von der ersten Seite an gefesselt hat.
Ein Buchtipp von Claudia Jacoby